Ein Maschinenbauer aus Niedersachsen hatte zwar eine Fachkraft für
Arbeitssicherheit (FaSi) bestellt, da dieser als Rentner aber nur noch im Nebenerwerb für die Firma arbeitete und aus persönlichen Gründen auch keine umfangreicheren Projekte durchführen wollte, bestellte die Firma für die Durchführung und Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Beurteilung der Arbeitsbedingungen mich als einen externen Dienstleister. Durch Begehungen und zahlreiche persönliche Gespräche mit den Angestellten
und Arbeitern arbeitete ich die Struktur der Firma und der vorhandenen Arbeitsplätze sowie die damit verbundenen Gefährdungen heraus und dokumentierte diese. Ich erstellte eine Vorschlagsliste für mögliche Verbesserungen, die ich mit der FaSi des Betriebes und der Geschäftsleitung diskutierte. Ausgehend von diesen Vorschlägen wurde ein nach Prioritäten gewichteter Maßnahmenplan erstellt und der Geschäftsleitung übergeben. Zu den Maßnahmen zählten so unterschiedliche Dinge wie:- Erneuerung von Sichtschutzstellwänden für Schweißerarbeitsplätze,
- Installation einer Schutzwand
neben einer Ausgangstür, die unmittelbar in einen Verkehrsweg mit Gabelstapler- und LKW-Verkehr führte,- Erstellung eines Flucht- und Rettungswegeplans und Kennzeichnung der Feuerlöscher und Notausgänge,
- Erstellung verschiedener Betriebsanweisungen und entsprechende Unterweisung der betroffenen Mitarbeiter.
Dieser Plan versetzte die Geschäftsleitung in die Lage, die vorhandenen Gefährdungen deutlich zu vermindern und so unliebsamen Zwischenfällen vorzubeugen, die finanzielle Risiken und Haftungsrisiken gewesen wären.
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